Historie der drei Ortsteile
Unsere Gemeinde mit ca. 1000 Einwohnern setzt sich aus 3 Ortsteilen zusammen. Das einstige Fischer- und Bauerndorf Loddin wurde 1270 erstmals urkundlich erwähnt. Ausgrabungen beweisen aber, dass 600 n. Chr. hier schon Besiedlungen stattgefunden haben. Loddin hat sich mit seinen vielen schönen reetgedeckten Häusern den Charakter eines Fischer- und Bauerndorfes erhalten. Vereinzelt finden wir noch Zeitzeugen früherer Jahre und der Ausblick vom Höftberg über das Achterwasser, der Sonnenuntergang und die Ruhe am Hafen sind ein Erlebnis.
Der kleinste Ortsteil "Stubbenfelde", vor frischen Seewinden durch die Hochküste geschützt, liegt zwischen Buchenwald und dem Kölpinsee.
1825 hatte ein Bauer von der Forst ein abgeholztes Waldstück als Abfindung bekommen und nannte es fortan sein Stubbenfeld. Dem Ort schließt sich der seit 1950 bestehende Zeltplatz und die Ansieldung Teufelsberg an. "Der Teufelsberg" hat so seine Sagen, wie einst der Teufel hier gelebt hat. Ab 1904 wurden unmittelbar an der Küste Ferienhäuser erbaut, deren Besitzer nach so manchem Sturmhochwasser um ihr Anwesen gebangt haben.
Zum dritten Orsteil "Kölpinsee kommen wir entlang der Promenade zwischen dem gleichnamigen See und der Ostsee. 1895 hatte ein Swinemünder dieses schöne Fleckchen Erde entdeckt und ein kleines Cafe errichtet.
Nach und nach wurde daraus neben weiteren Pensionen ein Hotel, in dem sich solche bekannten Schauspieler wie Willy Fritsch, Lilian Harvey, Hans Söhnker, Anni Ondra und Grete Weiser wohl fühlten. Auch die UFA hatte sich Kölpinsee zweimal als Filmkulisse ausgesucht. Dazu hatte natürlich die schöne Lage zwischen Ostsee und Achterwasser beigetragen. Seit 1910 ist der Ort durch die Eisenbahn - heute im Stundentakt - mit der großen weiten Welt verbunden. Die Geschichte der Insel kennt viele verheerende Sturmfluten. Der Strand mit seinem feinen weißen steinfreien Sand an hoher Steilküste und flachen Dünen gelegen ist uns bis heute treu geblieben.
Sind Sie neugierig geworden?
Dann kommen Sie in unsere Heimatstube, welche sich in unserem 100 Jahre alten Bahnhofsgebäude in Kölpinsee befindet.
Dort haben die Mitglieder des Loddiner Heimatvereines umfangreiches Material und Bilddokumente alter Zeiten gesammelt und stellen das in vier Räumen zur Schau. Die museale heimatkundliche Sammlung umfasst die Bereiche Landwirtschaft, Fischerei, Handwerk, Hauswirtschaft sowie das Bäder- und Kurwesen. Das hier einstmals reiche Vorkommen an Bernstein wird in einer großen Vitrine demonstriert.
(Kontakttelefon 038375/22450)



